Giardien natürlich behandeln

Was sind Giardien?

Giardien sind mikroskopisch kleine Parasiten, welche sich im Magen-Darm-Trakt des Hundes ansiedeln. In einigen Fällen bleiben sie unbemerkt, aber oft verursachen sie hässliche Durchfälle.

Ganz oft zeigt sich der Stuhl mit einer Schleimschicht überzogen. In einigen Fällen haben die Hunde Bauchweh, Blähungen und / oder Erbrechen, in schlimmeren Fällen sogar Blutbeimengungen im Stuhl. Der Kot zeigt sich meist gelblich und riecht tendenziell ranzig, fettig.

 

Wie überleben Giardien?

Giardien ziehen ihre Energie aus der Glukose, welche im Stoffwechsel von Kohlenhydraten entsteht.

 

Warum hat mein Hund Giardien?

Die Aufnahme dieser unangenehmen Parasiten erfolgt meist über die Umwelt, durch Lecken an Kot oder infiziertem Wasser..

Dreh- und Angelpunkt ist bei einem Befall von Giardien das Immunsystem. Daher betrifft es oft Welpen und Junghunde, bei denen das Immunsystem noch nicht ausgereift ist und alte Hunde, deren Immunsystem meist schwacher ist.

Vermutlich hat der betroffene Hund ein geschwächtes Immunsystem. Viele Hunde leiden an einer zerstörten Darmflora (meist durch Antibiotika-gaben, Wurmkuren und falscher Ernährung), die zum Einen anfällig für Parasiten ist und zum Anderen dadurch das komplette Immunsystem stört. Leidet der Hund an einem Giardienbefall, muss sich als erstes der Darm und das Immunsystem angeschaut werden.

 

Wie behandle ich Giardien?

Da Giardien sich ihre Energie zum Überleben aus dem Stoffwechsel der Kohlenhydrate ziehen, ist es ratsam für die Zeit der Behandlung auf Kohlenhydrate zu verzichten. Wenn der Hund ausschließlich von Trockenfutter ernährt wurde, muss die Umstellung auf kohlenhydratfreies Nassfutter oder Rohfleisch langsam erfolgen.

Das Immunsystem kann mit Produkten wie Propolis, Echinacea oder Katzenkralle gestärkt werden. Für den Darmaufbau empfehlen sich Produkte wie Dr. Bene Bac Pulver / Gel oder Digest immun von Pahema.

Kolloidales Silber blockiert ein Enzym im Darm, welches es den Giardien möglich macht, sich an den Darmzotten festzuhalten.

Weiteres unterstützen Kräuter wie Knoblauch, Thymian, Organo, Majoran und Wermut (auch Wurmkraut genannt) das Ausscheiden der Parasiten. Buttermilch schmeckt den Hunden nicht nur sehr gut, sondern es unterstützt zusätzlich die Darmflora.

Flohsamenschalen haben ebenso eine reinigende Wirkung auf den Darm.

 

Wie behandelt ein Tierarzt?

In der Schulmedizin sind Fenbendazol oder auch Metronidazol gängige Mittel in der Behandlung. Leider haben etliche Giardienstämme bereits Resistenzen entwickelt, so dass diese Mittel oftmals nicht mehr anschlagen und den Darm nur noch zusätzlich schädigen. Daher sollte auch unter der Gabe der genannten Mittel das Immunsystem sowie der Darm aufgebaut werden. Um einen erneuten Befall zu verhindern, ist es ratsam auf Kohlenhydrate im Futter zu verzichten und Energie in Form von tierischen Fetten zu füttern.

 

Wie beuge ich Giardien vor?

Wie bereits erwähnt, ernähren Giardien sich von Glukose. Folglich sind Hunde, die von Rohfleisch ernährt werden und als Energiequelle tierisches Fett anstatt Kohlenhydraten erhalten, besser vor Würmern und Giardien geschützt.

Weiteres muss dafür gesorgt werden, dass das Immunsystem nicht unnötig durch Impfungen und andere schädliche Einflüsse, wie unnatürlichen Stress, Chemie in Industriefutter und Umweltgiften  geschwächt wird.

Der Darm darf nach JEDER Wurmkur und nach JEDER Antibiotika-Gabe wieder aufgebaut werden.

 

Mittelempfehlung begleitend zur Behandlung:

GIARDEX (erhältlich bei www.naturheilkunde-bei-tieren.de)

 

Leidet Ihr Hund an Giardien? Dann kontaktieren Sie mich gern unter info@tierheilpraxisberlin.de !